DSM Emdenemden theke haifischbar

Haifischbar-Theke geht ans Emder Seemannsheim

Die Entscheidung ist gefallen: Das Emder Seemannsheim bekommt die Theke aus der legendären Haifischbar. Doch ob alles passt, ist noch nicht ganz klar.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewoba hat am Montag dem Emder Seemannsheim den Zuschlag für die geschichtsträchtige Theke der ehemaligen Emder Haifischbar gegeben. Das bestätigte Steffen Schellhorn von der Gewoba der OZ.

Das Haus der Ostfriesischen Evangelischen Seemannsmission im Emder Hafen gehörte zu insgesamt 28 Bewerbern, die sich für den massiven Tresen interessiert und deswegen bei der Wohnungsbaugesellschaft gemeldet hatten.

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Foto: Heyken / Der schiffsförmige Tresen aus der Haifischbar nimmt Kurs auf das Seemannsheim
 
 

luebeck sds 19 fehrsDeutsche Seemannsmission in Lübeck lädt zum maritimen Gottesdienst mit Bischöfin Fehrs

„Seeleute machen unser Leben reich“

„Blick frei! Auf den Hafen und auf die Welt der Seeleute“ – so lautet das Motto des diesjährigen Sea Sunday der Deutschen Seemannsmission in Lübeck. Der maritime Gottesdienst im Rahmen der Travemünder Woche findet am Sonntag, 21. Juli, um 11 Uhr im Brügmanngarten in Travemünde statt. Die Predigt hält Bischöfin Kirsten Fehrs, die in diesem Jahr die Stimme der Deutschen Seemannsmission ist. Christoph Ernst, Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission, überbringt ein Grußwort. Mit dabei sind der „Shantychor Möwenschiet“ und der Posaunenchor der Ev.-Luth. Kirchengemeinden Scharbeutz / Gleschendorf.

90 Prozent der Güter werden auf den Meeren dieser Welt transportiert – auf der Ostsee und anderswo. Dafür sind die Seeleute oft monatelang unterwegs - fern von Heimat, Familie und Freunden. Oft arbeiten sie viele Stunden in der Woche unter hohen Anforderungen und großem Druck. Ist der Hafen erreicht, ist die Zeit meist knapp. Die Waren müssen gelöscht, neue an Bord genommen werden. Liegezeiten kosten Geld und so geht es dann schnell weiter, wieder auf See. „Seeleute sind es, die unser Leben reich machen; schließlich werden 90 Prozent der Waren in unseren Regalen per Schiff transportiert. Und dennoch sind die Seeleute kaum im Blick. Sie selbst bleiben auf den Meeren und abseits in den Häfen oft unsichtbar“, so Bischöfin Kirsten Fehrs. Der martime Gottesdienst richtet den Blick auf diese verborgene Welt. Er lässt Seeleute zu Wort kommen. Sie berichten von der Verantwortung für Ladung, Schiff und Crew, von kräftezehrender Arbeit, manchen Stunden der Einsamkeit, aber auch von der Möglichkeit, die Familie in der Heimat zu unterstützen.

luebeck sds 19 gangwayEin Landgang in den Häfen ist oft nicht möglich. Und wenn doch, ist die Zeit knapp. „So freuen sich die Seeleute über den Besuch der Deutschen Seemannsmission in Lübeck“, weiß Kirsten Fehrs. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen auf die Schiffe, sind da für Gespräche – sei es einen Plausch, sei es etwas, das schon lange auf der Seele lastet. Sie bringen ein Stück Außenwelt mit in Form von Telefonkarten, die den so wichtigen Kontakt zur Familie ermöglichen, oder in Form von Zeitungen in der Landessprache. Der Seemannsclub am Lehmannkai 2, dessen Räume von der Reederei Lehmann kostenlos zur Verfügung gestellt werden, bietet mit freiem WLAN, Billard-Tisch und Sofaecke die Möglichkeit, vom Leben an Bord abzuschalten. „Support of seafarers‘ dignity“ – so lautet das Motto der Deutschen Seemannsmission. Unabhängig von der Religion, der Hautfarbe und der Nationalität setzt sie sich für die Würde der Seeleute ein. Dazu ist sie im Hafen gut vernetzt.

All dies nimmt der Sea Sunday in den Blick. Er findet im Rahmen des „Interkulturellen Sommers“ der Bürgerakademie Lübeck statt.

Fotohinweise:
Foto Bischöfin: Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche); Foto: Marcelo Hernandez © Nordkirche
Foto DSM-HL Sea Sunday: Freude bei der Crew über den Besuch der Seemannsmission. Foto: DSM HL
  

  
 

lfa 19 01Über uns

"lass fallen anker" - Ausgabe 2019 online.

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„Fairer Handel beginnt mit der Erkenntnis, dass auf Schiffen Menschen leben.“ Denn viele Menschen haben zwar eine vage Vorstellung von 400 Meter langen Containerschiffen, nicht aber davon, was an Bord eigentlich passiert, wenn bis zu 20 000 Container von einem Ende der Welt zum anderen bewegt werden. Geschweige denn davon, wie es am Ende eines Schiffslebens aussieht und wie es nach ihrem Ableben mit den gigantischen Stahlkolossen weitergeht. Darüber berichten wir in diesem Heft.

Für viele Menschen ist es heute selbstverständlich, beim Einkaufen auf „Fair Trade“-Siegel zu achten. Aber „Fair Trade“ heißt bislang vor allem „Fair Erzeuger“, auch wenn wir heute mit etlichen Reedern zusammenarbeiten und der Verband Deutscher Reeder unsere Arbeit fördert. Mit dieser neuen Ausgabe von „Lass fallen Anker“ möchten wir Sie einmal mehr neugierig machen auf unsere Arbeit. Denn: „Fair übers Meer“ – das geht uns alle an!

  

 

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DSM Antwerpen

antwerpen mueller

Ina Müller besucht die Deutsche Seemannsmission Antwerpen

Im Rahmen des Programms “Ina`s Reisen” besuchte Ina Müller das Sportfeld der Deutsche Seemannsmission in Antwerpen. Das lokale Team von Stationsleiter Jörg Pfautsch hatte 3 philippinische Schiffsbesatzungen eingeladen und es gab spannende Spiele auf ansprechendem Niveau.

Ina überreichte die Pokal an die Besatzungen der “Zea New Orleans”, “Fjällstrom” und “Feng Ning”.  Die Stimmung war gut und die Besatzungen freuten sich über gute sportliche Aktivitäten und über die tolle Atmosphäre bei der Seemannsmission.

“Once a team on the sports field, always a team on board !!!”

Text & Foto: DSM Antwerpen
 
 

rostock liebboldDSM Rostock

Für die Seeleute der Kreuzliner

Ein neues Gesicht in der Seemannsmission: Marie-Kristin Liebold ist in der Seafarers Lounge in Warnemünde im Einsatz

Rostock Am Warnemünder Kreuzfahrtterminal zeigt auch die Seemannsmission Flagge. Die ehemalige Schlepperstation am Fähranleger (postalisch am Bahnhof Nr.6) ist seit zwei Jahren zur Kreuzfahrtsaison Seafarers Lounge, Ankerplatz für die Seeleute der hier festgemachten Kreuzliner, geworden. Ein Banner auf dem Balkon des kleinen Gebäudes weist den Seeleuten den Weg. Dass sie ihn nicht verfehlen, veranschaulicht ein Besuch der Einrichtung, wo uns ein buntes Stimmengewirr empfängt. Seeleute verschiedener Nationen nutzen hier den Zugang zum freien Internet, schlagen so eine Brücke zu den Lieben daheim oder genießen bei Kaffee und einem alkoholfreien Softdrink die angenehme Atmosphäre zum Erfahrungsaustausch über den Berufsalltag beziehungsweise zum Abschalten vom vielfach hektischen Bordbetrieb.

Rostock Port hat der Seemannsmission das Gebäude wohnlich gemacht. Die Fassaden wurden gestrichen, die Sanitäranlagen und Elektroleitungen erneuert, die Räume tapeziert und vor allem Zugang von Wlan für die Internetnutzung geschaffen. Für die Betreuung der Seeleute der Kreuzfahrtschiffe, die vor einigen Jahren in einem Container provisorisch begann, hat die Rostocker Seemannsmission somit gute Möglichkeiten gefunden. Hier zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren, erklärt deren Leiter Folkert Janssen, der die Einrichtung langfristig unmittelbar im neuen Terminalkomplex integriert haben möchte. Für ihn war zunächst besonders wichtig, dass für diese Aufgabe auch die Personalfrage geklärt werden konnte, die Mittel für eine halbe Stelle zur Verfügung gestellt wurden. Sie füllt von Mai bis September nun die junge sozial-diakonische Mitarbeiterin Marie-Kristin Liebold aus, die vorigen Freitag gerade Seeleute der „Marina“ und „Costa Favalosa“ zu betreuen hatte, insbesondere jenen wunschgemäß Orientierungshilfe vermittelte, die erstmals nach Rostock kamen. So auch den vier Seeleuten der „Marina“, mit denen wir ins Gespräch kamen und erfuhren, dass ihr Schiff, auf dem sie auf verschiedenste Weise bis zu 1250 Passagiere zu bedienen haben, zum ersten von acht Anläufen in diesem Jahr festgemacht hatte.

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zentrale einfuehrung ernstDSM e.V.

"Fairer Transport ist wichtig"

Deutsche Seemannsmission führt neuen Generalsekretär ein

Was kaum jemand weiß: Die allermeisten Güter, die in deutschen Läden gehandelt werden, kommen per Schiff über das Meer. Die Deutsche Seemannsmission kümmert sich um die Seeleute, die für den Transport sorgen - ab sofort mit einem neuen Chef.

Er hat schon Anfang März seine neue Aufgabe übernommen, nun wird er auch offiziell eingeführt: Pfarrer Christoph Ernst (54) ist der neue Generalsekretär der evangelischen Deutschen Seemannsmission mit Sitz in Bremen. An diesem Freitag wird er in Hamburg im Ökumenischen Forum der Hafencity mit einem Gottesdienst begrüßt. Ernst hat die Verantwortung für das Werk in der Nachfolge von Heike Proske übernommen, die als Superintendentin nach Dortmund gegangen ist.

Ursprünglich ist der Theologe aber Binnenländer. Ernst war zuvor Referatsleiter Nord- und Westeuropa in der Ökumene und Auslandsarbeit der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und hat in Hannover gearbeitet. Der gebürtige Görlitzer hat bislang, so gibt er offen zu, wenig Berührungspunkte mit der Seeschifffahrt und der Seemannsmission. Doch er bringe ökumenisches Wissen und aus dem EKD-Kirchenamt Leitungserfahrungen mit.

Arbeit sichtbarer machen

Bei der Wahl von Ernst hatte der Stader Landessuperintendent Hans Christian Brandy als Vorsitzender des leitenden Ausschusses der Seemannsmission gesagt, der neue Chef sei ein würdiger Nachfolger von Proske: "Die internationale Erfahrung und die breite kirchliche und ökumenische Vernetzung machen ihn zu einem guten neuen Generalsekretär."

Zur Deutschen Seemannsmission zählen 16 Stationen im Ausland. Ebenso viele arbeiten im Inland eng mit dem Auslandswerk zusammen und werden von eigenständigen Vereinen getragen. Er wolle dieses Netzwerk und seine Arbeit für Seeleute aus aller Welt sichtbarer machen, "in der EKD, in der Zivilgesellschaft und gegenüber der Bundesregierung", sagte der leitende Theologe dem epd. Wer nicht an der Küste wohne, kenne die Seemannsmission nicht - "insbesondere die Arbeit unserer Auslandsstationen ist vielen unbekannt".

Faier Transport genauso wichtig wie fairer Handel

Das will Ernst ändern, denn schließlich kämen auch Jeans, Waschmaschinen und Autos per Schiff aus Übersee zum deutschen Kunden. "90 Prozent aller Handelsgüter werden auf dem Seeweg transportiert. Fairer Transport übers Meer mit guten Arbeitsbedingungen für die Seeleute ist genauso wichtig wie fairer Handel. Dafür setzen wir uns als Seemannsmission ein."

Der Theologe übernimmt keine leichte Aufgabe. Innerkirchlich steht die Deutsche Seemannsmission an einem Scheideweg. Die Auslandsstationen und ihre Zentrale in Bremen sind nach den Worten von Seemannsmission-Präsidentin Clara Schlaich "in großen finanziellen Nöten". So sei zum Ende des Jahres bereits die Schließung der Station im finnischen Mäntyluoto beschlossen.

Man könne das Werk nicht auf Raten kleiner sparen, sagt Ernst. "Wir müssen künftig überlegen, wo die Deutsche Seemannsmission gebraucht wird und wo wir neu aktiv werden müssen, zum Beispiel in China, weil dort große Warenströme unterwegs sind." Gleichzeitig müsse man auch bisherige Standorte hinterfragen, vor allem in Häfen, in denen mehrere Träger sozialdiakonischer Arbeit für Seeleute tätig seien.

Derzeit verfügt die Seemannsmission Ernst zufolge über einen Jahresetat von rund 1,2 Millionen Euro. Die Arbeit des Werkes wird aus Kirchensteuern, öffentlichen Mitteln, Spenden und freiwilligen Schiffsabgaben der Reeder finanziert. Mehr als 700 Haupt- und Ehrenamtliche leisten im Auftrag der Organisation und ihrer angeschlossenen Vereine auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt.

Artikel von evangelisch.de übernommen
 
   
 

brunsbuettel vorsitzende 19DSM Brunsbüttel

Viel Positives in der Seemannsmission

Mit voller Kraft voraus, heißt es in der Seemannsmission Brunsbüttel. Sowohl Träger- als auch Förderverein legten in ihren Mitgliederversammlungen den Kurs für die nächsten zwölf Monate fest.

Wolfgang Deters wurde offiziell zum Vorsitzenden des Trägervereins gewählt. Das Amt bekleidete er bereits seit Jahresbeginn kommissarisch, da sich der bisherige Vorsitzende Arne Sahm aus persönlichen Gründen aus der aktiven Vorstandsarbeit zurückgezogen hatte. Zur neuen zweiten Vorsitzenden wurde Sandra Petersen gewählt. Als neuer Beisitzer zog Bernd Brandt in den Vorstand ein.

Insgesamt verlief das Jahr 2018 positiv für die Seemannsmission.

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