Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
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Die letzten Jahre sind geprägt von den Folgen des Terrorismus, der Piraterie, den Wirtschafts- und Finanzkrisen und immer geringer werdenden Finanzmitteln. Das immer schon knappe Geld der Seemannsmission reicht heute hinten und vorn kaum noch. Die Finanzmittel für die Stationsarbeit werden immer geringer. Ihre Spende hilft der Arbeit gegen Vereinsamung an Bord. Sie hilft dem Kampf gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Fischereischiffen in asiatischen Gewässern. Sie hilft Seeleuten kompetente Gesprächspartner zu treffen um über ein Leben in Angst vor Überfällen und Piraterie zu reden.
Das aktuelle Heft "lass fallen anker" - Ausgabe 04/2010 steht Ihnen ab sofort zum Download zur Verfügung. Mehr lesen und download: klicken Sie hier
Seemannsdiakon Jörg Pfautsch (links) im Gespräch mit Seeleuten an einem Sonntag im Antwerpener Hafen. Rund um den Globus unterhält die Deutsche Seemannsmission e. V. ein Netz von 16 Auslandsstationen mit einer zentralen Geschäftsstelle in Bremen - sieben davon allein in West- und Nordeuropa.
Kreuzfahrten sind "in" - und das nicht mehr nur für die ältere Generation: Immer mehr junge Leute gönnen sich den Luxus auf dem Meer, all inclusive. Die Reisen mit den Luxusdampfern boomen weltweit. Doch für die Angestellten ist das Leben an Bord alles andere als paradiesisch.
Ein Beitrag von Melissa Monteiro, 10.01.2012, aus der Mediathek des WDR
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Niederlande unterzeichnet das Seearbeitsübereinkommen 2006Am 13. Dezember 2011, unterzeichnete die Niederlande das Seearbeitsübereinkommen 2006 der Internationalen Arbeitsorganization und ist damit das sechste EU Mitgliedsland, nach Luxemburg, Spanien, Bulgarien, Dänemark und Lettland.
Das Seearbeitsübereinkommen ist ein wichtiger Schritt für die Gewährleistung und Einhaltung der Rechte der Seeleute und Seefahrer weltweit. Es umfasst grundlegende Rechte für Seefahrende, wie zum Beispiel verbesserte Lebens-und Arbeitsbedingungen und verpflichtet Mitgliedsstaaten diese auch einzuhalten, regelmässig zu überprüfen und zu aktualisieren.
Ein wesentlicher Aspekt des Abkommens ist, dass es die grundlegenden Rechte für Seeleuten international vereinheitlicht und somit das Wohlergehen weltweit garantiert wird.
Mit der Unterzeichung durch die Niederlande hat das Seearbeitsübereinkommen nun noch mehr an Bedeutung gewonnen. Mit dem Hafen in Rotterdam, der viert Grösste weltweit und der Grösste in Europa, ist die Niederlande eine der wichtigsten Seenationen. Desweiteren könnte dies andere EU Länder dazu animieren das Übereinkommen zu ratifizieren.
Momentan haben 22 Länder das Abkommen unterzeichnet und die Internationale Arbeitsorganization erwartet, dass acht weitere Staaten in den kommenden Monaten folgen werden. Dann könnte das Seearbeitsübereinkommen Anfang 2013 in Kraft treten.
| The ILO's Maritime Labour Convention (MLC), 2006 provides comprehensive rights and protection at work for the world's more than 1.2 million seafarers. The Convention aims to achieve both decent work for seafarers and secure economic interests in fair competition for ship-owner |
Hofft auf ein neues Fahrzeug, bevor Reparaturen am jetzigen Auto die Rücklagen auf zehren: Leon Meyer, Leiter der Seemannsmission. © Foto: PöschusBrunsbüttel. Steigende Übernachtungszahlen und deutlich mehr Besucher als im Vorjahr in der Brunsbütteler Seemannsmission, sowie fast 1000 Bordbesuche in zwölf Monaten - das Team der Einrichtung an der Kanal straße 8 ist viel unterwegs. Der Blick auf den Tacho des sechs Jahre alten VW-Busses belegt dies: 160 000 Kilometer ist der Wagen gelaufen. Davon allein im vorigen Jahr 38 215 - fast durchweg eine nur in Brunsbüttel zurückgelegte Strecke.
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© Foto: taz.deDer Wedeler Künstler Ole West ist der neue Botschafter der Deutschen Seemannsmission. Er selbst vermutet, dass er wegen seiner Vorliebe für maritime Motive berufen wurde. Seemänner mit Pfeife im Mund würde er aber auf keinen Fall malen. Interview: Johanna Lepère
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Der evangelische Diakon Jörn Hille kümmert sich im Londoner Hafen um deutschsprachige Seeleute. Die brauchen vor allem ein offenes Ohr, Videos, Lesestoff - und Wollmützen. Von Christiane Link
"Hamburg Süd" steht in weißen Lettern auf dem signalroten Container, der von einem Lkw auf das Gelände des Londoner Hafens gefahren wird. Der "Port of London" ist der zweitgrößte Hafen des Königreichs und Arbeitsplatz von Jörn Hille, evangelischer Diakon bei der Deutschen Seemannsmission. Seit drei Jahren ist der 33-Jährige als Hafenseelsorger zwischen Containern und Kränen und nicht zuletzt auf Schiffen tätig. "Wir machen alles für die Würde der Seefahrer", sagt Hille - und das ist auch das Motto der Deutschen Seemannsmissionen weltweit.
Jutta Bartling, SeemannspastorinSeeleuten ein Zuhause in der Fremde bieten, das ist unter anderem die Aufgabe der Bremer Seemannsmission. Die Bremer Seemannsmission ist damit die älteste ihrer Art in Deutschland. Seit genau zwei Jahren ist Jutta Bartling erste Pastorin in der Geschichte der Bremer Seemannsmission. Wie sie als Ostwestfälin Bremen erlebt hat und warum sie gar nicht von der See träumt, verrät Sie Ansichten-Moderatorin Katja Runge.
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