Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
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Die letzten Jahre sind geprägt von den Folgen des Terrorismus, der Piraterie, den Wirtschafts- und Finanzkrisen und immer geringer werdenden Finanzmitteln. Das immer schon knappe Geld der Seemannsmission reicht heute hinten und vorn kaum noch. Die Finanzmittel für die Stationsarbeit werden immer geringer. Ihre Spende hilft der Arbeit gegen Vereinsamung an Bord. Sie hilft dem Kampf gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Fischereischiffen in asiatischen Gewässern. Sie hilft Seeleuten kompetente Gesprächspartner zu treffen um über ein Leben in Angst vor Überfällen und Piraterie zu reden.
© Foto: taz.deDer Wedeler Künstler Ole West ist der neue Botschafter der Deutschen Seemannsmission. Er selbst vermutet, dass er wegen seiner Vorliebe für maritime Motive berufen wurde. Seemänner mit Pfeife im Mund würde er aber auf keinen Fall malen. Interview: Johanna Lepère
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Der evangelische Diakon Jörn Hille kümmert sich im Londoner Hafen um deutschsprachige Seeleute. Die brauchen vor allem ein offenes Ohr, Videos, Lesestoff - und Wollmützen. Von Christiane Link
"Hamburg Süd" steht in weißen Lettern auf dem signalroten Container, der von einem Lkw auf das Gelände des Londoner Hafens gefahren wird. Der "Port of London" ist der zweitgrößte Hafen des Königreichs und Arbeitsplatz von Jörn Hille, evangelischer Diakon bei der Deutschen Seemannsmission. Seit drei Jahren ist der 33-Jährige als Hafenseelsorger zwischen Containern und Kränen und nicht zuletzt auf Schiffen tätig. "Wir machen alles für die Würde der Seefahrer", sagt Hille - und das ist auch das Motto der Deutschen Seemannsmissionen weltweit.
Jutta Bartling, SeemannspastorinSeeleuten ein Zuhause in der Fremde bieten, das ist unter anderem die Aufgabe der Bremer Seemannsmission. Die Bremer Seemannsmission ist damit die älteste ihrer Art in Deutschland. Seit genau zwei Jahren ist Jutta Bartling erste Pastorin in der Geschichte der Bremer Seemannsmission. Wie sie als Ostwestfälin Bremen erlebt hat und warum sie gar nicht von der See träumt, verrät Sie Ansichten-Moderatorin Katja Runge.
Mitternacht im Duckdalben – mindestens genauso fröhlich. Vor der Mission wird gezündelt, gekracht, gelacht. Einige Besucher drücken den Seeleuten Wunderkerzen in die Hand. Etwas verlegen werden sie von den Filipinos herumgeschwenkt: „Bei uns gibt man Wunderkerzen nur den Kindern.“ Viel wünscht sich Justin nicht. Dass alle gesund sind, wenn er im Mai wieder zu Hause ist. Und dass er auch 2012 wieder einen Sieben-Monats-Vertrag erhält. Noch einmal singt er Karaoke. Begeistert angefeuert von Kameraden aus vielen Nationen. Von denen viele jetzt lieber bei ihren Familien wären, und doch die Feier in Hamburg genießen – ihrem Ankerplatz auf Zeit.
Von Dagmar Gehm
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Cuxhaven (Dieter Sell - epd). Es sind dramatische Stunden an Bord der litauischen Fähre "Lisco Gloria": Während unter Deck ein Brand wütet und dicke Qualmwolken über die See nördlich von Fehmarn ziehen, stehen teilweise nur spärlich bekleidete Passagiere auf dem Schiff. Wenig später treiben sie in Rettungsbooten und kleineren Rettungsinseln bei Windstärke fünf auf der Ostsee. Das Unglück im Oktober 2010 war eine erste Bewährungsprobe für die Notfallseelsorge, die das Havariekommando in Cuxhaven gemeinsam mit der Deutschen Seemannsmission organisiert.
Das Kommando ist eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer. Von der Zentrale in Cuxhaven aus organisiert sie mit 40 Beschäftigten im Rund-um-die-Uhr-Betrieb seit Januar 2003 Unterstützung bei Unfällen und Katastrophen auf Nord- und Ostsee. Im Notfall wird ein Krisenstab gebildet, zu dem als Fachberater Beschäftigte der Seemannsmission gerufen werden, um Hilfe für Seelen in Seenot zu leisten.
Die Deutsche Seemannsmission (DSM) hat das Heft "FESTMACHEN 2012" mit maritimen Themen und beindruckenden Bildmotiven aus der Lebens- und Arbeitswelt von Seeleuten herausgebracht. Darin werden Gedanken und Auslegungen zu Jahreslosung und Monatssprüchen 2012 mit Fotografien von Begegnungen mit Seeleuten kombiniert. Das Heft FESTMACHEN 2012 eignet sich gut für die persönliche Andacht, die Einstimmung bzw. Bildmeditation und den Einsatz in Kreisen oder Gruppen.
Die Autorinnen und Autoren aus Evangelischer Kirche und Seefahrt unterstreichen mit ihrem Textbeitrag die Notwendigkeit einer Unterstützung für die Würde der Seeleute und die Arbeit der Deutschen Seemannsmission.
Das Heft ist direkt zu beziehen über unsere Homepage ---> Publikationen & Material ---> Heft Festmachen ---> Bestellen.
Preis: € 5,00 |
plus Porto und Verpackung |
Photovoltaik-Projekt in Zentral-Afrika: Solarstrom für Seemannsmission in KamerunDas Hamburger Solar-Unternehmen Yandalux GmbH errichtet in der kamerunischen Hafenstadt Douala eine Photovoltaik-Anlage für die deutsche Seemannsmission „Foyer du Marin“. Das Projekt entsteht im Rahmen des „dena-Solardachprogramm 2011/12“.
Dieses Programm wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) koordiniert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Erneuerbare Energien“ teilfinanziert.
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Quelle: Yandalux GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Viele Ehrenamtliche und Freiwillige sind bei der Seemannsmission tätig. Das interessiert Sie? Das Internet-Portal "Netzwerk" informiert und verbindet.Mit Ihrer Spenden helfen Sie uns Seeleuten aus aller Welt in ihrer schwierigen Lebenssituation an Bord beizustehen. Vielen Dank für Ihren Beitrag!
Am Anfang des neuen Jahres 2012 weiß die eine genau, was sie vorhat. Der andere blickt eher skeptisch auf das Neue, schließlich hat 2011 auch nicht gehalten, was er zu Beginn erwartet hatte. Die Weltwirtschaft schlägt Kapriolen. Der Goldpreis ist rasant gestiegen.