Seemannsclub macht Seeleute mit Fahrrädern mobil

Der Bremerhavener Seemannsclub tut viel, damit sich Seeleute während des Landgangs wohlfühlen. Für Touren in die City wurden nun Räder angeschafft. Das ohnehin schon große Angebot hat dem Klub kürzlich den Titel der weltweit besten Einrichtung für Seeleute eingebracht

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duckdalben clubHamburg "Duckdalben"

Einbrecher erbeuten Computer

Einbruch bei der Seemannsmission „Duckdalben“: Die Täter haben mehrere Computer erbeutet, die für Seeleute und Mission aus einem ganz bestimmten Grund wichtig waren.

Bislang unbekannte Täter haben aus dem Internationalen Seemannsclub "Duckdalben" im Hamburger Hafen mehrere Bürocomputer gestohlen. Der Einbruch in das gerade neu angebaute Büro geschah bereits in der Nacht auf Montag, wie Clubleiterin Anke Wibel am Dienstag in Hamburg mitteilte. Den materiellen Schaden bezifferte sie auf rund 5.400 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, Wasserschutzpolizei und Sicherheitsdienst des benachbarten Eurogate-Containerterminals hatten sofort Alarm geschlagen.

Besonders tragisch sei, dass die Computer erst kürzlich gespendet wurden, sagte Wibel: "Die Diebe schädigten nicht nur den Club, sondern besonders die Seeleute." Mit den Computern sollten wichtige Geldüberweisungen in die Heimat der Seemänner vorgenommen werden. Allein im laufenden Jahr übernahm der "Duckdalben" bereits für 1.400 Seeleute bargeldlose Transfers in alle Welt.

30.06.2015
 

Denkanstoß zum 26.06.2015

Schmelztiegel

Mit dem Beginn der diesjährigen Kreuzfahrtsaison hat die Deutsche Seemannsmission Rostock e.V. ihren sozial-diakonischen Dienst an Besatzungen von Kreuzfahrtschiffen am Kreuzfahrtterminal in Warnemünde aufgenommen. Überwiegend besuchen wir die Besatzungen an Bord ihrer Schiffe. Bei diesen Besuchen wird jedes Mal deutlich, in welch einem Schmelztiegel von unterschiedlichen Nationalitäten, Mentalitäten, Sitten, Gebräuchen, Religionen und Kulturen wir uns dann befinden. Dabei vermittelt sich der Eindruck, dass alle irgendwie nicht nur zusammenarbeiten sondern es wohl einen Status Quo des Zusammenlebens an Bord gibt. Sicherlich mögen sich bestimmt nicht alle gleich, dennoch arrangiert man sich offenbar miteinander oder schafft es, sich zumindest auszuhalten. Diese Situation beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Dabei wundere  ich mich dann oft, warum wir  für uns an Land nicht ähnlich miteinander leben können. Dabei hätten wir doch mehr Raum und Platz uns aus dem Weg zu gehen oder auch um  uns aufeinander zu zubewegen. In dieser Beziehung nehme ich mit Freude zur Kenntnis was das Engagement inzwischen vieler Mitmenschen für Flüchtlinge betrifft. Dies ist ja nicht nur einseitige Hilfe, sondern eben auch etwas über Gründe von Flucht und Vertreibung zu erfahren, wie auch Einblicke in eine andere Kultur, Religion und Tradition zu gewinnen bringt uns in unserer Multi Gesellschaft näher und fördert mehr Toleranz und Respekt voreinander. Auch unser Land, unsere Region unsere Stadt wäre dann eben auch eine Art Schmelztiegel.

Seemannsdiakon Folkert J. Janssen, Rostock
 

luebeck hanna18 Monate in Warteposition: Seeleute hängen in Lübeck fest

In jedem Hafen eine Braut, in der Welt zu Hause — das prägt für viele noch immer das Bild eines Seemanns. Die Realität sieht anders aus. Seit Dezember 2013 liegt die „Hanna“ am Lübecker Lehmannkai. Das Frachtschiff, 2008 auf der Hamburger Sietas-Werft gebaut, wartet auf einen neuen Auftrag - und mit ihm die Besatzung.

Kapitän Anatolij Muravjov (59) aus Litauen hält mit fünf Mann die Stellung an Bord. Dreimal konnte er schon nach Hause fahren. „Ich bin seit 37 Jahren verheiratet und inzwischen zweifacher Großvater. Die Familie ist sehr wichtig“, erzählt Muravjov. Mit Mails und via Internet-Telefon hält er den Kontakt zu seiner Frau und seinen Kindern.

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Foto: Lübecker Hafenforum
 

Oceans Beyond Piracy (OBP) report notes ncontinued threats to seafarers from maritime piracy, not least in south east asia.

The new Study published on 10 June 2015 finds:

• Southeast Asian piracy is especially dangerous for seafarers based on the quantity of
attacks and 90% boarding success rate. Nearly 3,600 seafarers were on board
vessels boarded by pirates in SE Asia.
• Gulf of Guinea piracy continues at unacceptable levels. There have been no piracy
prosecutions and there is a lack of effective cooperation between regional
governments and industry. Total economic cost estimated at $983 million for 2014.
• Collective efforts to address Somali piracy continue to dwindle, while there are
indications that pirate activity and intent remain. Total economic cost for 2014
estimated at $2.3 Billion.
• At least 5,000 seafarers attacked in Southeast Asia, the Gulf of Guinea, and Western
Indian Ocean in 2014.

In its fifth State of Maritime Piracy Report, Oceans Beyond Piracy (OBP) analyzes the impacts of this crime during 2014 in the Western Indian Ocean, the Gulf of Guinea and, for the first time, in Southeast Asia.

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kiel holtenau leuchtturmAndacht unterm Leuchtturm in Kiel - Bischof Magaard:

„Seemannsmission bietet menschliche Heimat auf Zeit“

„Das Leuchtfeuer des Holtenauer Leuchtturms brennt täglich und gibt Orientierung. Und ebenso meint der Apostel Paulus, dass wir uns an dem orientieren sollen, der gesagt hat: ‚Ich bin das Licht der Welt‘“ Das erklärte Bischof Gothart Magaard (Sprengel Schleswig und Holstein) heute (24. Juni) bei einer Andacht unter dem Leuchtturm in Kiel-Holtenau. Die Deutsche Seemannsmission Kiel hatte im Rahmen der Kieler Woche zu dem maritimen Gottesdienst an der Kieler Förde eingeladen.

Während im Hintergrund die Schiffe vorbeizogen, machte Bischof Gothart Magaard deutlich, wie hoch die Verantwortung all derer ist, die auf dem Wasser unterwegs sind, wie gefährlich die Ausübung der Berufe auf den Schiffen – Tag für Tag. Es sei wichtig, den Dank für die ungeheure Fülle von Leben, von Vielfalt und Reichtum, die das Meer schenke, vor Gott zu bringen. „Aber auch die Sorge um die Menschen auf den Schiffen und die Sorge „über die Umweltzerstörung, die auch vor dem Meer nicht Halt macht, und unseren Schmerz und unsere Trauer um diejenigen, die ihr Leben auf See lassen mussten“.

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day of seafarers25. Juni - Tag des Seemanns

Ausgenutzte Seeleute

Donnerstag, 25. Juni ist es wieder so weit. Wir denken einen Tag lang besonders an Seeleute: Tag des Seemanns. Ein schönes Bild – Hansdampf in allen Gassen, in jedem Hafen eine Braut, in jedem Hafen zuhause. Das ist das Bild, das an Land herrscht. Doch die Realität ist völlig anders.

Wo sonst als an Bord eines Handelsschiffes, darf man 7 Tage in der Woche z.T. 12 Stunden arbeiten und dafür auch noch ein fürstliches Gehalt von 500 US $ bekommen? Wo sonst kann man Häfen von Bord des Schiffes sehen, wenn man, weil das Schiff nur kurz im Hafen liegt, es nicht einmal verlassen darf? Wo sonst kann man schon mal einen echten Piraten treffen? Und wo sonst darf man völlig unvorbereitet und nicht ausgestattet Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten?

Das sind Realitäten, die heute Seeleute der internationalen Handelsschifffahrt erleben. Die Globalisierung wird auf ihrem Rücken ausgetragen. Rund 90 % aller Güter weltweit werden durch Schiffe transportiert. Der Welthandel würde ohne Schiffe nicht stattfinden. Der Zeitdruck wird immer höher und die Gehälter steigen nicht im gleichen Maße.
Zusätzlich werden Seeleute immer häufiger für die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer missbraucht. Weder sie, noch die Schiffe, sind für solche Einsätze geeignet. Sie stehen hier immer im Spannungsfeld zwischen ihrer Reederei, der jede Stunde mehr - viel Geld kostet und dem eigenen Gewissen. Natürlich möchte man helfen, aber was tun, wenn man nicht ausreichend Schwimmwesten hat, wenn man sieht, wie Flüchtlinge tot im Meer treiben. Wie soll man als Seemann mit solchen Bildern fertig werden?

Die modernen Gesellschaften benötigen Seeleute, um ihren eigenen Wohlstand aufzubauen. Sie werden aber auch durch die Staatengemeinschaft ausgenutzt, weil sie gerade im Flüchtlingsbereich Arbeiten übernehmen müssen, die eigentlich durch die Länder der EU getan werden sollten. Die Deutsche Seemannsmission ist das Sprachrohr der Seeleute und fordert die EU auf, gerade in diesem Bereich die Seefahrt zu entlasten und endlich eigene, nachhaltige und tragfähige Lösungen zu finden.

 

antwerpen sport 06 15Seeleute Sonntags in Antwerpen? Sport!

Seeleute von 7 verschiedenen Schiffen nutzten ein paar Stunden, um in Antwerpen auf dem Sportfeld etwas für Ihre Fitness zu tun. Stationsleiter Joerg Pfautsch und Generalsekretärin Heike Proske feuerten die gemischten Mannschaften an. Zwar sorgte der Wind für einige unerwartete Richtungsänderungen des Balles, aber das betraf alle gleichermaßen.
  
  

 

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