rostock janssenDSM Rostock

Menschliches Gesicht im Hafen

Der Rostocker Seemannsdiakon Folkert J. Janssen geht in Ruhestand

Nach der Wende hat Folkert Janssen die Seemannsmission im Rostocker Überseehafen mit aufgebaut. Heute ist sie Anlaufpunkt für Seeleute aus aller Welt. Über die Jahre hat Janssen "eine Antenne" für seine besondere Gemeinde entwickelt. "Wir geben den Häfen ein menschliches Gesicht", sagt der Diakon, der nun in den Ruhestand geht.

"Nun muss mal Schluss sein", sagt Folkert Janssen mit Nachdruck. So, als wolle der 62-jährige Rostocker Seemannsdiakon sich selbst davon überzeugen, dass sein "selbstgewählter Ruhestand" die richtige Entscheidung war. Am 31. Januar wird er in der Rostocker Nikolaikirche feierlich verabschiedet. Seine Nachfolgerin wird Stefanie Zernikow (36), seit 2016 Leiterin der Seemannsmission in Kiel.

Viele Jahre war Janssen Seemannsdiakon in Brunsbüttel (Elbe), bevor er nach Rostock kam, um die Seemannsmission im Überseehafen mit aufzubauen. "Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich nichts anderes kann als Seemannsdiakon." 1991, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, "da war das Fenster noch offen", sagt Janssen, "da war noch vieles möglich". Dieses Fenster habe er genutzt, gemeinsam mit der Deutschen Seemannsmission, der damaligen Seehafen Rostock AG, der Deutschen Seereederei und der damaligen Mecklenburgischen Landeskirche: Am 4. August 1991 wurde der Seemannsclub "Hollfast" im Überseehafen mit einem Festgottesdienst in der Warnemünder Kirche eröffnet.

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news konzeptwerkstattDSM e.V.

Deutsche Seemannsmission blickt in die Zukunft

Die Deutsche Seemannsmission (DSM) entwickelt derzeit konkrete Pläne für ihre künftige Arbeit. Dazu hat sie das Projekt „DSM2030“ ins Leben gerufen. Am 24. und 25. Januar versammelten sich Leitungsgremien und etwa 20 Mitarbeitende aus dem In- und Ausland zu einer Konzeptwerkstatt in Bremerhaven.

Im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung ändern sich auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Seeleute weltweit. Warenströme passen sich ökonomischen und politischen Gegebenheiten an. Das Umfeld der Reedereien und der Hafenwelt ist einem stetigen Wandel unterworfen. Darum gilt es auch für die DSM zu klären, welche konkrete Ausprägung ihr Leitbild „support of seafarers‘ dignity“ (Eintreten für die Würde der Seeleute) künftig haben soll.

Fünf Themenbereiche wurden im Vorfeld der Konzeptwerkstatt für die künftige Ausrichtung der Arbeit der Deutschen Seemannsmission identifiziert und in den beiden Werkstatttagen bearbeitet: Netzwerke der Stationen im In- und Ausland, Arbeit mit Freiwilligen und Ehrenamtlichen, Fortbildung und Qualitätssicherung, Psychosoziale Notfallversorgung (Notfallseelsorge) als Zukunftsthema der DSM, Interne Kommunikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

„Während der Konzeptwerkstatt sind schon sehr viele gute Ideen und auch konkrete Ansätze entstanden. Diese gilt es nun zu gewichten und dann möglichst schnell umzusetzen“, betonen für den Vorstand der Deutschen Seemannsmission Präsidentin Dr. Clara Schlaich und Generalsekretär Christoph Ernst.

Foto: DSM e.V.
 
 

coronavirus

Health Information

Reducing the Risk of Infection from
2019 new Coronavirus (2019-nCoV)
Information to shipping companies (23.1.2020)

A new type of Coronavirus was detected since December 2019 in Wuhan City, Hubei Province of China. All cases in Wuhan were connected to the “Huanan Seafood Market”. The source of infection most likely are animals on the market.

Click here for download
Text: Dr. med. Schlaich, MPH, Maritime Medical Port Services, Hamburg
  
  
 

logo denkanstossDenkanstoss

Alle sind willkommen

„Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes“, so lautet der Wochenspruch für die kommende Woche bei dem Evangelisten Lukas, Kapitel 13 Vers 29. Dieser Vers steht in Mitten der Auseinandersetzung für wen denn das Reich Gottes bestimmt ist, wer denn dort zu Tische sitzen wird. Im Kontext dieses Wortes wird deutlich, dass es dafür kein Privileg gibt; denn aus allen Himmelsrichtungen werden sie kommen und sind geladen. Dazu setze ich aus dem gleichen Evangelium Kap. 17 Vers 21 das Wort „Das Reich Gottes ist mitten unter Euch“. Die geglaubte Gegenwart Gottes im Leben erscheint mir so als das Reich Gottes. Aus dieser Gegenwart erlebe ich in dieser Glaubenshaltung Begegnungen mit denen von Überall als Mitmenschen. Dabei bin ich darauf bedacht ihnen mit Offenheit zu begegnen, was bestimmt nicht immer gelingt.

So ähnlich, verehrte Leser, geschieht es in der Seemannsmission. Jeden Tag versammeln sich die Menschen von Bord aus allen Himmelrichtungen, aller Nationalitäten, Religionen und Hautfarben im Seemannsclub, um für eine Weile Gastfreiheit zu erleben, das Gefühl vermittelt zu bekommen, willkommen zu sein. Willkommen zu sein ist für mich ein elementarer Aspekt des Reiches Gottes, weil ein jeder Mensch dort geladen ist. In diesem Geist leben wir unseren Dienst an Seeleuten aus aller Welt und bieten Halt und Stütze. Nahezu 29 Jahre lag dies in meiner Verantwortung und meinem Wirken, an welchem ich viel Freude hatte. In meiner Funktion als Seemannsdiakon verfasse ich einen Denkanstoß zum letzten Mal. Gern möchte ich   künftig als Privatier Sie mit meinen Gedanken als Denkanstoß in die neue Woche begleiten. In diesem Sinne bleiben Sie behütet.

Seemannsdiakon Folkert Janssen, Rostock
 
 

container shipSeeschifffahrt

Klimaschutz bei Frachtschiffen kostet eine Billion Dollar

Die Uno hat sich vorgenommen, die CO2-Emissionen des Hochseehandels zu halbieren. Dafür werden neue Technologien benötigt, sparsamere Schiffe - und viel Geld.

Die Weltmeere sind die wichtigsten Handelswege der Globalisierung, jeden Tag bewegen Containerschiffe große Mengen Waren zwischen den Kontinenten. Verglichen mit Lkw-Transporten - und gerechnet in CO2-Emissionen - tun sie das verhältnismäßig effizient: Pro Tonne Ladung stoßen die Frachter weniger Kohlendioxid aus als Lkw auf der Straße.

Gesamte Meldung auf spiegel.de lesen (Externer Link)
Foto: JoachimKohlerBremen (CC BY-SA 4.0)
  
  
 

duckdalben clubDSM Duckdalben

Darum kommen immer weniger Leute in beliebten Seemannsclub

Seit über drei Jahrzehnten bietet die Hamburger Seemannsmission „Duckdalben“ Seeleuten aus aller Welt einen Rückzugsort. Doch im vergangenen Jahr ging die Zahl der Besucher des Clubhauses, das in den letzten Jahren immer wieder Ziel von Einbrechern wurde, erneut zurück.

Grund dürfte der Strukturwandel im Hamburger Hafen sein. „Der Wandel im Hafen schlägt hie und da Wellen bis in den Seemannsclub“, erklärte die Clubleitung aus Anke Wibel und Jan Oltmanns. Schiffe würden bei gleicher Mannschaftsstärke immer größer, Liegezeiten knapper.

Gesamten Artikel der Hamburger Morgenpost lesen
   
 

news happy ladyPiraterie

Eight Crew Members Abducted From Greek Tanker in Cameroon

Eight seamen, including five Greeks, were kidnapped after the tanker ”HAPPY LADY” was attacked early on Tuesday some two nautical miles southwest of Limboh, Cameroon, where it was anchored.

According to media reports, one of the Greek nationals has been injured.

Two Filipino nationals and one Ukrainian national were also kidnapped.

The Greeks who were abducted are the 45-year-old captain of the ship, a 26-year-old lieutenant, a 38-year-old second engineer and two 20 and 21-year-old cadets.

The tanker has a total crew of twenty-eight.

Αs soon as the incident was reported to the Operations Center of the Greek Coast Guard, the country’s Foreign Ministry was briefed on the situation.

Later on Tuesday, Greek Premier Kyriakos Mitsotakis placed a phone call to Giannis Plakiotakis, who is the country’s Minister of Shipping.

Prime Minister Mitsotakis asked the Greek authorities to do everything they possibly can to end this situation.

Artikel taken from: world.greekreporter.com (Externer Link)
Text: Nick Kampouris
  
 

weihnachtsbild 2019Weihnachten 2019

Meditation Heilig Abend

„Hey, ist es nicht gut zu wissen, dass du einen Freund hast?“ fragt Carol King in ihrem Lied „You’ve got a friend“, auch uns, liebe Freundinnen und Freude am heutigen Heiligen Abend in unserem Seemannsclub „Hollfast“. Und sie beschreibt, was für sie Freundschaft ist:
„Wenn du niedergeschlagen und aufgewühlt bist und du eine helfende Hand brauchst und nichts, nichts richtig läuft. Schließe deine Augen und denke an mich. Und bald werde ich da sein um selbst die dunkelste Nacht zu erhellen. Ich komme angerannt, um dich wiederzusehen
Du hast einen Freund wenn sich der Himmel über dir dunkel färbt und voller Wolken sein sollte und der alte Nord Wind anfängt zu wehen. Bewahre die Ruhe und rufe meinen Namen und bald werde ich an deine Türe klopfen. Du rufst einfach meinen Namen, und du weißt wo auch immer ich bin.
Leute können so kalt sein. Sie werden dich verletzen und im Stich lassen. Nun, sie werden sich deine Seele schnappen, wenn du sie lässt. Du rufst einfach meinen Namen. Und du weißt, wo auch immer ich bin, komme ich angerannt, um dich wieder zu sehen. In Gottes Namen, Ist es nicht gut zu wissen, dass du einen Freund hast? Du hast einen Freund…“
Was für eine Freude wird uns mit diesen Worten verheißen. Kennen wir nicht alle das gute Gefühl Mitmenschen in unserem Leben zu haben, die für uns da sind, die uns auf so verschiedene Weise tragen, die mit uns Freude und auch die schwierigen Situationen unseres Lebens teilen? Die auf uns warten? Sie sind für uns da weil sie uns mögen, uns so nehmen wie ein jede/r von uns ist. Freunde sind uns mit Anteilnahme und in Sympathie zugewandt.

Und so glaube ich auch diesen Gott, den wir als Christen glauben:
Diese Gottheit ist uns Menschen zugewandt. Sie ist auf unserer Seite. Die Art und Weise wie dies geschieht konnte Carol King nicht besser beschreiben. Es ist ein Gott, den wir nicht fürchten brauchen.
Eben das ist es ja, unter Freunden kann ich ja sein, wie ich von meinem Wesen her bin mit all meinen Ecken und Kanten und auch mit dem was ich an liebenswerten an mir habe. Ebenso bin ich als Freund für meine Freunde da, ohne dass sie es erwarten. So ein Status wird wohl selbstlos genannt. Und dann ist es auch nicht entscheidend, wo sich meine Freunde aufhalten. In meinem Falle: in meiner Nähe, in den USA und anderen Plätzen dieser Welt. Freundschaftliche Nähe passiert, wenn, wie Carol King es schreibt, ich im weitesten Sinne den Namen rufe und ich die Nähe von sonst wo her spüre.
So ist es mir auch mit diesem Gott. Und jedes Mal werde ich in dieser Begegnung gewahr, keine Angst haben zu müssen.
„Fürchte Dich nicht“ wird mit dabei jedes Mal vermittelt. Dieses Signal, was auch als hab „Vertrauen“ verstanden werden kann, gibt mir das gute Gefühl Verständnis zu finden, Geborgenheit zu spüren und dabei frei zu sein, Zuversicht vermittelt zu bekommen und dabei neue Ziele finden…

Diese wunderbare Form des „sich getragen Wissens“ in der Art der göttlichen Zugwendung findet eben auch in dem Gedenken statt, was in diesen Tagen geschehen ist. Freunde mögen auch Freude bereiten. Eben so wird es den Hirten auf dem Felde verkündet als der Engel zu ihnen spricht: „Siehe ich verkünde euch eine große Freude, die allen Menschen widerfahren wird“
Gottes Menschenfreundlichkeit begegnet uns in seiner Menschwerdung durch das Kind in der Krippe bis hin zum Mann am Kreuz. Damit, wenn wir dieses Kind und später diesen Mann als unseren Freund wissen, immer auch Gott in der Nähe haben.
Wenn wir dann nur wollten und verstünden, was dieses Angebot bedeutet, könnten wir begreifen, welche unerschöpfliche Quelle der Kraft unser Leben bereichern will.
Für mich verbindet sich mit dieser Quelle Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit, Füreinander einstehen. Es sind für mich damit Tugenden verbunden, die uns als Freunde verbinden. Tugenden die uns helfen uns darüber bewusst zu werden, dass wir in Verantwortung füreinander stehen, die irgendwann die Grenzen des freundschaftlichen Umgangs überschreiten und wir über den Tellerrand hinwegschauen. Ich halte anvertraute Verantwortung für einen sehr wichtigen Aspekt von Freundschaft.
In diesen Tagen des Klimawandels erlebe ich zunehmend wie sehr wir für einander Verantwortung tragen im Kleinen wie im Großen, damit wir diese Erde mit seiner gesamten Schöpfung als lebenswert erhalten und bewahren. Die Zeit, um dies zu erreichen ist nicht mehr lang. Gerade darum ist es von großer Wichtigkeit im Vertrauen aufeinander eben diesen Wandel in der verbleibenden Zeit zu erreichen.
Denn immerhin wurde uns nach der Überlieferung diese Schöpfung von dem menschenfreundlichen Gott anvertraut um sie zu bewahren. Die Schöpfung wäre uns nicht anvertraut worden, wenn uns als Menschen nicht zugetraut wird, sie zu schützen und für die Nachwelt zu erhalten. Aus diesem Zutrauen Gottes sollten wir das Potential schöpfen, das abzuwenden was die Mehrheit der Menschheit auf unserem Planeten nicht möchte, weil wir das, was wir von unseren Kindern geerbt haben zu bewahren haben, damit es wiederum vererbt werden kann.
Wir können dies ohne Furcht tun, weil uns in der Weihnachtsgeschichte zugerufen wird: „Habt keine Angst“ und dieser Zuspruch in dem Kind in der Krippe, bis zu dem Mann am Kreuz und dem heiligen Geist Mensch wird, ist und bleibt.
AMEN!

Du rufst einfach nur meinen Namen Und du weißt wo auch immer ich bin

Seemannsdiakon Folkert Janssen, Rostock
 
 
Ein weiteres Risiko bei unbehandelter Venenerkrankung ist die Lungenembolie, bei der die Lungengefäße durch einen Blutpfropf verstopft werden und Varikosis. Daran sterben in Deutschland pro Jahr etwa 30.000 Menschen.

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