2015-01-21 BannerDie Deutsche Seemannsmission e.V. (DSM) ist ebenfalls bunt. Daher unterstützen wir das Bündnis "Für eine demokratische und weltoffene Gesellschaft - Bremen tut was".

Die DSM betreut Seeleute aller Nationen in 16 Stationen/Häfen weltweit auf vier Kontinenten. In der Regel arbeitet ein/e aus Deutschland entsandte/r Mitarbeiter/in mit einem Team überwiegend ehrenamtlicher Mitarbeitender vor Ort. Im Leitbild der DSM heißt es: "Seemannsmission fördert Toleranz und Völkerverständigung." Anders könnten wir mit den internationalen Besatzungen an Bord von Schiffen nicht arbeiten, anders kämen auch die über 90% unserer täglichen Güter, die mit dem Schiff transportiert werden, nicht zu uns nach Bremen.

Die Geschäftsstelle der DSM e.V. befindet sich in Bremen. Alle Mitarbeitenden sind für die Teilnahme an der Kundgebung am 26.01.2015 auf dem Bremer Marktplatz von der Arbeit freigestellt. Alle Stationen der DSM werden zeitgleich - sofern es die Zeitverschiebung zulässt -  in ihren Stationen ebenfalls eine "bunte Solidarisierung: Wir leben Vielfalt!" veranstalten.

Damit ist Bremen nicht nur auf dem Seeweg, sondern auch in Gedanken mit den Stationen der DSM in Alexandria, Amsterdam, Antwerpen, Douala, Durban, Genua, Hongkong, Le Havre, Lomé, London, Mäntyluoto, Middlesbrough, Piräus, Rotterdam, Santos und Valparaíso solidarisch bunt verbunden.

haus-1Duisburger Binnenschifferdienst muss Gemeindehaus schließen

Ein Ankerpunkt für Generationen von Schiffern geht nach Schließung des Hauses auf der Dammstraße verloren. Die Seemannsmission bleibt jedoch erhalten.

Der Evangelische Binnenschifferdienst Deutsche Seemannsmission geht nicht unter, aber die Finanzen reichen nur noch für halbe Kraft. Nach dem Aus für die Jugendarbeit, wird jetzt auch das traditionsreiche Haus an der Dammstraße in Homberg aufgegeben, das Generationen von Schiffern als Ankerpunkt gedient hat. Am 31. Juli werden die Schotten dicht gemacht.

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Leider gibt der Artikel keine Auskunft über den Verbleib der Kollegin Gitta Samko, die im Duisburger Hafen die Seeschiffe für die Deutsche Seemannsmission bis dato betreut. (hgr)

 

brunsbuettel webpage neuHomepage für die Seemannsmission Brunsbüttel

Neue digitale Angebote aus Brunsbüttel sichern den weltweiten Kontakt mit den Seeleuten. Ein Newsletter soll folgen.

Die Deutsche Seemannsmission Brunsbüttel arbeitet größtenteils mit Spenden, um den Seeleuten aus aller Welt, fern von der Heimat, einen Platz zum Ausruhen zu bieten. Dabei helfen viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die zum Beispiel im Seemannsclub die Seemänner betreuen. Friedemann Scheer kommt aus Brunsbüttel und hat ein halbes freiwilliges soziales Jahr in der Kanalstraße absolviert und bearbeitet seit 2006 die Website der Seemannsmission.

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festmachen 2015 jahreslosungFestmachen 2015: Gedanken zur Jahreslosung
von Prof. Dr. Dr. Andreas Barner (Kirchentagspräsident)

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Römer 15,7 (Lutherbibel)

Diese Jahreslosung, die so gut zu den Zielen und Vorstellungen der Deutschen Seemannsmission passt, ist einsichtig und klar, aber beim zweiten Hinsehen schwierig, wenn man danach leben möchte. Das wusste Paulus, der später selbst auf dem Seeweg, mit der Hilfe von Seeleuten, nach Rom reisen wollte.

Die Judenchristen in Rom wollten die alttestamentlichen Kultgebote für verbindlich erklären, die Heidenchristen lehnten dies ab. Dabei ging es um Fragen der Beschneidung, des koscheren Essens und der Heiligung des Sabbats. Der Streit in der römischen Gemeinde betraf nicht das Ziel selbst, sondern den Weg zum Ziel.

Es ist eine beeindruckend klare Forderung, die Paulus den Konfliktparteien mitgibt. Die Starken sollen die Schwachen tragen. Paulus nimmt durchaus in der Sache Stellung für die Position der Heidenchristen, aber erst, nachdem er deren Mit-Verpflichtung zur Lösung des Streites festgehalten hat und die Streitenden auf das Zentrum - Christus - zurückführt.

Aber diese Bibelstelle geht über die historische Frage weit hinaus. Sie ist für uns Richtschnur in vielen Konflikten, auch heute ( Fragen der Gottesdienstgestaltung, der Finanzmittel …). Die Losung lässt sich unschwer auch als Forderung in der Frage der Ökumene verstehen und beschreibt einen Lösungsansatz für ein weiteres drängendes Problem unserer Zeit: unser Verhalten im Umgang mit Migranten und Flüchtlingen, die aus wirtschaftlichen und politischen Gründen vor allem aus Afrika und dem vorderen Orient zu uns drängen.

Diese Jahreslosung ist auch für Stuttgart und den Evangelischen Kirchentag 2015 von Bedeutung: Wenn wir das Thema Inklusion vertiefen wollen, einen Schwerpunkt bei den Fragen der Wirtschaft, des klugen und des nachhaltigen Wirtschaftens vor dem Hintergrund der Endlichkeit unseres eigenen Seins setzen wollen, ein evangelischer Kirchentag mit einem Bekenntnis zur Ökumene sein wollen, dann werden wir uns mit dem Einander-Annehmen, dem Einander-Tragen, vielleicht bisweilen auch mit dem Einander-Erleiden, auseinandersetzen müssen, nicht nur dann, wenn es uns leicht fällt, sondern auch, wenn es schwierig ist.

Die vielfach ehrenamtliche Arbeit der Deutschen Seemannsmission, die sich schon seit über 100 Jahren auf die Fahnen geschrieben hat, für andere da zu sein, sich der Seeleute anzunehmen, für sie Anlaufpunkt zu sein, der sozialen Isolierung entgegenzuwirken, ist ein besonders gutes Beispiel für die Umsetzung des paulinischen Aufrufes: „darum nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat zu Gottes Lob“.

Prof. Dr. Dr. Andreas Barner
Vorsitzender der Unternehmensleitung Boehringer-Ingelheim
Kirchentagspräsident Stuttgart 2015
 
 

SILVESTER IN DER SEEMANNSMISSION IM HAMBURGER HAFEN

Silvester im Hafen! Für Hamburger und Touristen ein ganz besonderer Platz, um das neue Jahr zu begrüßen. Doch für Seeleute, die tausende von Meilen von zuhause entfernt sind, ist der Aufenthalt eine Notwendigkeit, die sie hinnehmen wie Sturm und Wind, wie Ebbe und Flut.

Um den „Gestrandeten“ die Wartezeit zu verkürzen, bis ihre Schiffe nach der amtlichen „Hafenruhe“ über Neujahr wieder auslaufen dürfen, bietet die Deutsche Seemannsmission Hamburg-Harburg im „Duckdalben – international seamen’s club“ den Fahrensmännern einen Ankerplatz, der sich zu Silvester in eine fröhliche Partylocation verwandelt.

Dagmar Gehm
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alex boatpeopleMissionar: Flüchtlingsnot im Mittelmeer belastet Seeleute

(Alexandria) "Sie sehen viele Leichen im Meer treiben", hat Markus Schildhauer dem Evangelischen Pressedienst (epd) berichtet. Manchem gingen die Bilder des Elends nicht mehr aus dem Kopf. Schildhauer kümmert sich im Auftrag der Deutschen Seemannsmission im ägyptischen Alexandria um Seeleute.

Schildhauer zufolge sind Seeleute verpflichtet, Schiffbrüchige zu retten. "Zugleich besteht die Gefahr, dass sie von einzelnen Staaten als Schlepper betrachtet werden, was harte Sanktionen zur Folge hätte", erläuterte der Seemannsmissionar. Sorge bereite den Seeleuten die Frage, wie es nun ohne die italienische Rettungsaktion "Mare Nostrum" weitergehe. Italien hatte den Einsatz, bei dem in einem Jahr Hunderttausende Flüchtlinge gerettet wurden, aus finanziellen Gründen eingestellt. Teilweise werden die Rettungsaufgaben seit 1. November vom EU-Einsatz "Triton" übernommen.

Schildhauer schilderte, dass auch das Weihnachtsfest für Seeleute eine psychische Belastung sei. "Weihnachten lässt sie sehr schmerzlich spüren, dass die Familie nicht da ist." Viele Seeleute seien bis zu neun Monate unterwegs. An vielen Standorten sei Weihnachten ein Arbeitstag wie jeder andere. "Wir besuchen die Seeleute und bringen ihnen Weihnachtspakete", berichtete der Missionar.

 

weihnachten bartling30.000 Weihnachtspäckchen für Seeleute in aller Welt - Bordbesuche gegen Einsamkeit und  Festtagskoller

Das Fest fern von der Familie ist für Seeleute belastend. Die Deutsche Seemannsmission sorgt deshalb gerade jetzt mit Bordbesuchen für ein wenig Heimatgefühl. Und verweist darauf: Ohne Seeleute gäbe es Heiligabend deutlich weniger Geschenke.

Bremen, Cuxhaven (epd). Weihnachtlicher Endspurt in den Häfen: Bis Heiligabend beschert die Deutsche Seemannsmission an ihren 15 Inlands- und 16 Auslandsstationen Seeleute aus aller Welt. Die Haupt- und Ehrenamtlichen bringen nach Angaben von Generalsekretärin Heike Proske mehr als 30.000 meist spendenfinanzierte Weihnachtspäckchen an Bord.
Viele Seeleute müssten das Fest fern von Heimat und Familie verbringen, sagte die leitende evangelische Theologin am Montag in Bremen dem epd.
Bordbesuche und Geschenke zeigen ihnen, dass es an Land Menschen gibt, die an sie denken.

Die Schifffahrtsbranche steckt seit Jahren in der Krise. Vielerorts dümpeln Frachter ohne Aufträge als  Auflieger  in den Häfen. In schwieriger Zeit mussten Seeleute teils Lohnkürzungen hinnehmen, teils mit ausgedünnter Besatzung klar kommen. Dazu kommen belastende Arbeitsbedingungen, wie Proske beschreibt:  Rund um die Uhr in Schichteinsatz, Wind und Wetter und den ständigen Zeitverschiebungen ausgesetzt, mit Menschen zusammen, die nur selten meine Muttersprache sprechen, geschweige denn eine Ahnung von dem haben, wie in meinem kulturellen Zuhause Weihnachten gefeiert wird.

 Viele Seeleute ziehen sich in ihrer begrenzten Privatzeit in ihre Kabine und in sich selbst zurück, berichtete Proske. Geschenke wie Süßes, aber auch nützliche Dinge wie Mützen, Handschuhe, Taschenlampen, Rucksäcke, Schals oder auch Telefonkarten für Weihnachtsanrufe in die Heimat freuten die Crewmitglieder deshalb besonders.

Die Generalsekretärin verweist darauf, dass die meisten Waren im internationalen Handel  über die Meere transportiert werden.  Das trifft 90 Prozent. Unser Fest wäre massiv eingeschränkt, wenn Seeleute nicht rund um die Uhr für unsere Geschenke sorgen würden.

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piraeus weihnachten 2014Weihnachtspäckchen aus Piräus für die Seeleute

Niemand verbringt Weihnachten gerne allein ohne seine Familie. Schon gar nicht isoliert auf hoher See und unter Einhaltung der gewohnten Arbeitsroutine. Etwa zwei Drittel der Seeleute weltweit bleiben jedoch auch über die Feiertage an Bord ihres Schiffes. Deshalb haben ihnen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Deutschen Seemannsmission in Piräus Weihnachtspäckchen zusammengestellt -  so wie jedes Jahr. Sie sollen wissen „dass jemand an sie denkt und auch und, egal wo sie sich auf der Welt befinden, an diesem Tag beschenkt werden", sagt Reinhild Dehning von der Mission in Piräus.

Die Deutsche Seemannsmission, eine christlich soziale Einrichtung, die die Rechte der Seefahrer unterstützt, verteilt nicht nur in Piräus Geschenke. Die Organisation betreibt auch in einem guten Dutzend Häfen in Deutschland, u. a. Bremen, Hamburg, Kiel, Lübeck und Rostock, sowie weiteren 20 im Ausland, z. B. Rotterdam, London und Singapur, Einrichtungen und in einigen auch ihren alljährlichen Weihnachtsversand, wie hier in Piräus. Für die weihnachtliche Stimmung wurden in Rostock 22 Nordmanntannen auf den Frachtern verteilt, in Bremerhaven zwei Tischkicker für das Seemanns-heim und den Seemannsclub gespendet und die Seeleute mit selbst-gehäkelten und -gestrickten Mützen, Schals und Handschuhen beschenkt. Zu den festlichen Tätigkeiten gehört auch die Aktion „Weihnachten am Ohr" - gespendete Telefonkarten, die es den Seeleuten ermöglicht, günstig in ihre Heimat zu telefonieren und ihren Familien einen Weihnachtsgruß zu übermitteln. Die Freiwilligen Helfer in Piräus stellten wie jedes Jahr etwa 300 Päckchen zusammen, die bereits ab November mit auf die Reise gingen. Unterstützt wird diese Aktion von deutschen und ausländischen Privatpersonen, Firmen und Stiftungen. (GZeb)

Foto und Artikel mit freundlicher Genehmigung der "Griechenland Zeitung"
 
 

duckdalben ehrenamt 2014Wir können frohlocken über die viele ehrenamtliche Arbeit im DUCKDALBEN

(Hamburg-Harburg) Im Jahr 2014 haben 84 ehrenamtliche Mitarbeiter im international seamens´ club DUCKDALBEN  insgesamt 2.196 Dienste geleistet. Davon erfüllten 50 ehrenamtliche Mitarbeiter 854 Frühdienste, 68 besetzten die 1.342 Spätdienste. Dabei leisteten sie 15.006 Arbeitsstunden. Das sind über 1.875 Arbeitstage oder über 47 vollwertige 40-Stundenwochen – ohne Bezahlung.

„Eigentlich ist in dieser Zeit der Kriege und des Leids von Flüchtlingen das Wort frohlocken fast fehl am Platze. Wenn wir allerdings das große Engagement der Männer und Frauen sehen, die ehrenamtlich im DUCKDALBEN wirken, dann können wir darüber doch frohlocken“, sagte Jürgen F. Bollmann, Vorsitzender der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg, bei der diesjährigen Adventsfeier des DUCKDALBEN. Jeder ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter, der den Weg zu Bratapfel, Punsch und Nachmittagskaffee in den DUCKDALBEN gefunden hatte, bekam zum Weihnachtsfest nicht nur ein Präsent. Jeder freute sich vielleicht noch mehr über das ganz persönliche anerkennende Wort, mit dem Anke Wibel, Jan Oltmanns, Leiter des DUCKDALBENS, und Maike Puchert, Bordbetreuerin der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e.V., ihre freiwilligen Dienste zum Wohl und zur Würde der Seeleute würdigten.

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So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

Genesis 8,22 (Einheitsübersetzung)

 

festmachen 2015 01 thumb200 Um es vorweg zu sagen: Dieser wuchtige Satz, mit dem das achte Kapitel des Buches Genesis endet, hat in meinen Augen hochaktuelle Bedeutung

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