alex schildhauerSeeleute in Seelennot

Markus Schildhauer kennt die aktuelle Zwangslage von Seeleuten, die Flüchtlingen retten müssen, gut. Er leitet seit September 2014 die evangelische Seemannsmission in Alexandria/Ägypten, eine von 16 weltweit. Der 56-Jährige aus Fürstenfeldbruck ist kurze Zeit in die Heimat zurückgekehrt, um am Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Café im Bürgerpavillon in der Heimstättenstraße einen Vortrag zum Thema Seeleute und Flüchtlingsrettung an der ägyptischen Mittelmeerküste zu halten.

Interview von sueddeutsche.de lesen
   
 

rost container innenKreuzschifffahrt: Container rost container aussen

als Anlaufpunkt

Neuer Dienst der DSM Rostock

Mit dem Anlaufen der ersten Kreuzfahrtschiffe am Kreuzfahrtterminal in Rostock-Warnemünde und dem Überseehafen am 5. Mai 2015 nimmt die DSM Rostock e.V. ihren sozial-diakonischen Dienst an den Besatzungen der Kreuzfahrtschiffe auf.

Schwerpunkt ist der Besuch der Besatzungen an Bord der Schiffe durch die Mitarbeiter/innen der DSM Rostock e.V. Allen Besatzungen zu deren Schiffen der Zugang nicht gestattet wird, steht der Container als Anlaufpunkt in der Nähe des Terminals zur Verfügung. Hier besteht die Möglichkeit, ebenso wie an Bord,  der ersten  Kontaktaufnahme, Fragen zu klären, unterschiedliche Informationen zu erhalten und in Hilfesituationen das Netzwerk der DSM Rostock e.V. in Anspruch zu nehmen.
  

 

Stellungnahme der Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission vom 24.04.2015 zur Situation von Seeleuten auf Grund der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer.

Nie mehr über Kinderrucksäcke fahren

In der täglichen Arbeit begegnen den Mitarbeitenden der Deutschen Seemannsmission immer wieder Seeleute, die durch die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer besonders belastet sind.

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission fordert, die aktuelle Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer nicht auf dem Rücken der Seeleute auszutragen.

Besatzungsmitglieder berichten immer wieder von persönlichen Habseligkeiten und Leichen, die im Mittelmeer treiben. Immer wieder müssen sie Menschen von Flüchtlingsbooten bergen. Das ist für Seeleute eine selbstverständliche humanitäre Aufgabe. Sie werden meist beim Umgang mit diesen belastenden Erlebnissen und deren Verarbeitung alleine gelassen.

Inzwischen haben Seeleute der Handelsschifffahrt schon mehr als 5000 Flüchtlinge gerettet.

Die DSM fordert: „Seht, was die Seeleute im Mittelmeer tun!“ Viel zu oft werden sie mit unvorstellbaren Erlebnissen konfrontiert. Kaum einer nimmt das wahr. Ein Seemann sagte zu einer Mitarbeiterin der DSM: “Ich möchte nie mehr mit meinem Schiff über Kinderrucksäcke fahren müssen.“

Seeleute und die DSM stellen die Frage, warum bis zum heutigen Tag keine adäquate Antwort der Politik zur Todesfalle Mittelmeer gefunden wurde.

 

 

iswan awards 2015Shortlists for the 2015 International Seafarers' Welfare Awards have been announced

The 2015 International Seafarers' Welfare Awards – showcasing excellence in the provision of seafarers' welfare - will take place on 9th June at the International Maritime Organisation in London.

The shortlists for the awards have been announced by the International Seafarers' Welfare and Assistance Network (ISWAN):

Shipping Company of the Year (sponsored by Garrets): AET Ship Management, Anglo Eastern Ship Management, Eidesvik, Hamburg SUD, JO TANKERS and Stolt Tankers

Port of the Year: Brunsbuttel Ports (Germany), Halifax (Canada), South Carolina Ports Authority (USA), Port of Sydney and Botany (Australia) and Ulsan Port (Korea)

Seafarer Centre of the Year (sponsored by Wrist Ship Supply): Seafarers' Center of Beaumont (USA), Seafarer Centre Bremerhaven (Germany), Duckdalben International Seamen's Club (Germany), MtS Newcastle (Australia) and Odessa Seamen's Home (Ukraine)

The Dr Dierk Lindemann Welfare Personality of the Year (sponsored by the International Chamber of Shipping):
Individuals: Chirag Bahri (India), Joseph Chacko (India), Sharon Emerson (USA), Maike Puchert (Germany) and Gary South (Australia)
Organisations: Associated Marine Officers and Seamen's Union of the Philippines (AMOSUP),
Hunterlink Recovery Services (Australia), National Union of Seafarers of India (NUSI) and Trinity House (UK)

The Seafarer Centre of the Year, Port of The Year and Shipping Company of the Year were all nominated directly by seafarers. The award for the Dr Dierk Lindemann Welfare Personality of the Year is nominated by seafarers, welfare organisations or self-nominated.

Read more on seafarerswelfareaward.org
 
 

news wahl mv 2015"Bischöfin der Seeleute" Heike Proske im Amt bestätigt

Bad Bederkesa, Bremen (epd). Pastorin Heike Proske (53) führt als Generalsekretärin weiterhin die Geschäfte der Deutschen Seemannsmission, die mit Seelsorge und sozialen Hilfen Seeleuten aus aller Welt zur Seite steht. Am Freitag wurde die leitende evangelische Theologin von der Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission im niedersächsischen Bad Bederkesa für weitere sechs Jahre in ihrem Amt als "Bischöfin der Seeleute" mit Dienstsitz in Bremen bestätigt.

Als erste Frau in der mehr als 150-jährigen Tradition der Deutschen Seemannsmission übernahm Proske Mitte 2009 das Amt der Generalsekretärin. Zum Präsidenten der Organisation wählte die Versammlung in Bad Bederkesa den ehemaligen Hamburger Propst Jürgen Bollmann (67). Als Vizepräsident hatte Bollmann das Amt bereits seit Mitte 2013 ausgefüllt, weil die damalige Präsidentin Margit Wetzel zurückgetreten war.

Eine "Störung in der Kommunikation" mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) habe sie zu dem Schritt veranlasst, hieß es damals in einer Mitteilung des Vorstandes. Zum neuen Vizepräsidenten bestimmte die Mitgliederversammlung  Uwe Michelsen (67), ebenfalls aus Hamburg. Michelsen ist Theologe und Journalist und Mitglied des Rates der EKD.

Foto: Vizepräsident Uwe Michelsen (Mitglied des Rates der EKD), Generalsekretärin Heike Proske, Präsident Propst i.R. Jürgen F. Bollmann

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»Der verantwortliche Seemann wird unter Druck gesetzt«

Die Reederei Hapag-Lloyd fordert ihre Kapitäne auf, bei Seenotfällen besser auf Distanz zu bleiben. Ein Gespräch mit Heike Proske

Interview: Burkhard Ilschner

Sie kennen das Rundschreiben, in dem Hapag-Lloyd seine Kapitäne verklausuliert auffordert, bei Sichtung von Flüchtlingsbooten nicht so genau hinzuschauen – was empfinden Sie angesichts solcher Botschaften?

Aufmerksamkeit ist auf See nicht einfach nur selbstverständlich, sondern überlebensnotwendig. Wird diese Aufmerksamkeit durch verordnete Vorsicht eingeschränkt, geht es an die Grundlagen des Überlebens: Denn wer wüsste es besser als Seeleute, dass sie selbst in Seenot geraten können und dann selbstverständlich ohne Verzögerung gerettet werden wollen und müssen.

Gesamten Artikel auf jungewelt.de lesen

  

 

Matrosen können nicht Mare Nostrum ersetzen

Interview von Domradio.de mit Seemannsdiakon Folkert Janssen, Rostock

Immer öfter kommen Seeleute, die Frachtgüter befördern, mit Flüchtlingen in Seenot in Berührung. Folkert Janssen ist Leiter der deutschen Seemannsmission. Im Interview mit dem Kölner Domradio erklärt er, dass es nicht nur seemännische Pflicht, sondern auch Tugend sei, Menschen in Seenot zur Hilfe zu eilen. „Seeleute sind da relativ professionell. Die wissen genau, was die Leute brauchen. Sie haben auch eine entsprechende Notausrüstung an Bord, so dass geholfen werden kann.

Gesamten Artikel von domradio.de (bei Radio Vatican) lesen

  

 

Flüchtlingsdrama lässt Seeleute verzweifeln

"Sie sehen Leichen im Wasser treiben und machen sich Vorwürfe, weil sie nicht helfen konnten", sagte der 56-jährige Seemannsdiakon Markus Schildhauer dem Evangelischen Pressedienst (epd). Es lasse manche auch verzweifeln. Schildhauer ist Seelsorger der Seemannsmission aus der ägyptischen Hafenstadt Alexandria und derzeit bei einer Mitgliederversammlung der evangelischen Organisation im niedersächsischen Bad Bederkesa.

Gesamten Artikel auf evangelisch.de lesen

  

 

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Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt..

Philipper 4,13 (Einheitsübersetzung)

festmachen 01 05 2015 thumb200 Am Vorabend zu meiner Sprachprüfung hatten mir Freunde Zettel mit aufmunternden Sprüchen an die Tür meines Zimmers im Wohnheim geklebt

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