DSM Brunsbüttel

brunsbuettel freiwillige 2018Abwechslung ist garantiert

Bundesfreiwilligendienst in der Brunsbütteler Seemannsmission: Kein Einsatz gleicht dem anderen

In der Seemannsmission Brunsbüttel arbeiten seit einiger Zeit drei neue Bundesfreiwilligendienstler (Bufdi). Kira Thomsen aus Buxtehude ist durch ihren seefahrenden Vater auf die Seemannsmission aufmerksam geworden. „Er hat in den Missionen immer gute Erfahrungen gemacht und mir viel davon erzählt, das fand ich cool“, erzählt die junge Frau. Sie wollte nach der Schule ein Bufdi-Jahr einlegen und diese Zeit zur Orientierung für ein späteres Studium nutzen.

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Foto: shz.de
  
 

Deutschen Seemannsmission e.V. Bremen

1800 Ertrunkene sind zu viel! 

Fast 1800 Menschen sind bereits dieses Jahr im Mittelmeer ertrunken. Die aktuellen Zahlen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind erschreckend. „Dieses Drama hat auch Auswirkungen, die der deutschen Bevölkerung nicht bewusst sind,“ so Dr. Clara Schlaich, Präsidentin der Deutschen Seemannsmission e.V. in Bremen.

„Wir befürchten, dass durch die veränderte politische Situation in einigen Mittelmeeranrainerstaaten, vor allem in Italien, die Handelsschifffahrt wie bereits vor einigen Jahren wieder verstärkt mit der Rettung Hilfesuchender konfrontiert wird,“ so Clara Schlaich. „Doch diesmal werden sie von der Politik alleingelassen“:

Die Seeleute befinden sich lt. Schlaich in einem ethischen Dilemma: Sie sind nach internationalen Seefahrtsgesetzen verpflichtet, jedem in Seenot geratenen Menschen zu helfen. Tun sie das, führt die veränderte Politik jedoch dazu, dass sie möglicherweise kriminalisiert und ggf. sogar verhaftet werden. In Italien werden Schiffe mit Hilfesuchenden an Bord festgehalten, und die Kapitäne, bzw. Mannschaftsmitglieder als angebliche Schlepper angeklagt. Retten sie auf hoher See nicht, leiden Kapitäne und Mannschaften unter massiven Schuldgefühlen und setzen sich der möglichen Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung aus.

„Ich bin sehr davon beeindruckt, dass sich einige Reedereien in Deutschland trotz der veränderten politischen Lage dazu entschlossen haben, Hilfsgüter zur Versorgung von Geflüchteten an Bord mitzuführen, wie Regenplanen, Wärmedecken, Wasserkanister, Hygieneartikel und Medikamente und mit ihren Crews das Verhalten im Falle der Flüchtlingsrettung an Bord planen. Sie setzen damit ein klares Signal für Humanität!“ so Schlaich.

In den Seemannstationen rund um das Mittelmeer erfahren die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, dass Seeleute wieder vermehrt mit Flüchtenden, im Meer treibenden Leichen und deren persönlichen Gegenständen konfrontiert sind. Das sind belastende Erlebnisse für Seeleute, die nicht alle verkraften. Hinzu kommt, dass auf See oft Gesprächspartner fehlen, die helfen könnten, um das Gesehene zu verarbeiten.

Die Deutschen Seemannsmission e.V. fordert sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Union auf, sofort verbindliche Regelungen zu finden, die die Handelsschifffahrt bei der Bergung von Schutzsuchenden entkriminalisiert und klare Bestimmungen für die Übergabe der Geretteten zu vereinbaren.
  

 

brake freiwilligen gruppeDSM Brake

Zu Gast bei Seemannsmission

Einmal im Jahr bedanken sich Diakoniepfarrer Ingmar Hammann und die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Wesermarsch, Karin Schelling-Carstens, bei den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für die im zurückliegenden Jahr geleistete Arbeit. Es sind Mitarbeiter der Seniorenfreizeit, von Pötte und Pannen, des Sitterdienstes, des ambulanten Hospizdienstes, der Energieberatung, Kleiderkammer, des Secondhand-Ladens und der Flüchtlingshilfe.

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Foto: Diakonisches Werk / Schumann
 

krayenkamp fidelDSM Hamburg-Krayenkamp

In Hamburg gestrandet Todkranker Matrose (69) wünscht sich eine letzte Reise

Fünfzig Jahre ist er zur See gefahren. Nun ist der Matrose Fidel Labrador in Hamburg gestrandet. Seit einem Schlaganfall vor einem Jahr kann sich der Filipino nicht mehr bewegen. Der 69-Jährige hat nur noch einen Wunsch: Er möchte noch einmal seine Familie in Manila sehen. Doch für die Heimreise fehlt ihm das Geld.

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Foto: hfr

 

Hier können Sie spenden
Wenn Sie die Deutsche Seemannsmission dabei unterstützen wollen, den letzten Wunsch von Fidel Labrador zu erfüllen, können Sie sich auf folgender Internetseite über die Möglichkeiten informieren.

Zum Spendenportal
 
  

 

brunsbuettel bus 2018DSM Brunsbüttel

Seemannsmission: Spenden ermöglichen neuen Mini-Bus

Mit dem Sommerfest hat die Seemannsmission Brunsbüttel ihren 60. Geburtstag gefeiert, jetzt gab es ein Geschenk auf vier Rädern.

Autohändler Manfred Rau fuhr den silbernen Vivaro Bi-Turbo persönlich auf das Gelände in der Kanalstraße 8 und der Vorsitzende des Fördervereins der Seemannsmission, Knut Frisch, achtete darauf, dass alles gut ging. "Da sind bloß drei Zentimeter jede Seite."

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Foto: kolz
 

rostock koesteDSM Rostock

Köste spendet 80.000 Euro für Seemannsmission und die Wartung eines Seenotkreuzers

Festmahl der Rostocker Jahresköste am 12. Oktober 2018 mit Gastredner Joachim Gauck, Bundespräsident a.D.

Der Vorstand der Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V. stellte am 25. September 2018 auf dem Seenotkreuzer „Arkona“ in Rostock-Warnemünde die Hauptspendenziele für das diesjährige Festmahl der Rostocker Kaufleute vor, das am 12. Oktober 2018 im Steigenberger Hotel „Sonne“ stattfinden wird. Nach alter hanseatischer Tradition dinieren rund um das Erntedankfest 120 Kaufmänner mit ihren Gästen und sammeln dabei Spendengelder für soziale und kulturelle Zwecke in der Hansestadt. Als Gastredner der Jahresköste hat Bundespräsident a. D. Joachim Gauck zugesagt.

„Im Jahr des 800. Stadtjubiläums vergeben wir erstmals zwei Hauptspenden für jeweils 40.000 Euro. Mit insgesamt 80.000 Euro fördern wir Projekte, die dazu dienen, Rostock als Hafenstadt und Tor zur Welt weiter zu entwickeln“, unterstrich Prof. Tobias Schulze, Öllermann der Rostocker Kaufmannschaft. Die Kaufleute seien bestrebt, ihrer Stadt noch mehr Ausstrahlung zu verleihen. In den vergangenen Jahren waren beim Festmahl regelmäßig Spenden über 50.000 Euro erzielt worden. Die Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V. hat seit ihrer Neugründung im Jahr 1994 viele Rostocker Projekte großzügig gefördert. Die bisher ausgeschütteten Spendengelder werden sich mit diesem Jahr vermutlich auf 800.000 Euro summieren.
 
40.000 Euro sollen in diesem Jahr für die Anschaffung eines Busses bereitgestellt werden, den die Deutsche Seemannsmission Rostock e.V. erhält. Die Seemannsmission leistet einen hervorragenden sozial-diakonischen Dienst, in dem sie Seeleute aus aller Welt auf das Herzlichste in der Hanse- und Universitätsstadt begrüßt und ihnen einen Anlaufpunkt bietet, um für ein paar Stunden den Bordalltag zu vergessen. Im Jahr 2017 nahmen 600 Seeleute das Angebot von Fahrten in die Stadt zum Bummeln und Einkaufen wahr.
 
Ebenfalls 40.000 Euro aus den Köstespenden erhalten die Rostocker Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS), die zuständig für den Such- und Rettungsdienst bei Seenotfällen ist und sich aus freiwilligen Zuwendungen finanziert. „Mit dem Geld der Rostocker Kaufleute werden die Wartungsarbeiten an dem Seenotkreuzer ‚Vormann Jantzen‘ ermöglicht, der derzeit in Bremen auf der Werft überholt wird“, erklärte Jörg Westphal, Leiter des Informationszentrums der DGzRS in Warnemünde. Der Seenotkreuzer wurde 1990 in Dienst gestellt und in Warenmünde getauft. Rostocker kennen die „Vormann Jantzen“, weil sie Stammgast der Warnemünder Woche und der Hanse-Sail ist. Die DGzRS unterhält insgesamt 20 Seenotkreuzer. Diese leisten in den deutschen Küstengewässern jährlich ca. 2000 Einsätze, sagte Jörg Westphal. Am Standort Warnemünde kam es im Jahr 2017 zu 52 Einsatzfahrten, glücklicherweise war darunter kein schwerwiegender Seenotfall. Westphal betonte: „Wir sind der Jahresköste sehr dankbar, dass sie uns so großzügig unterstützt.

Weitere Infos: www.jahreskoeste.de
Foto: Prof. Thobias Schulze, Jörg Westphal, Folkert Janssen
 
 
 

rotterdam abschied koehlerDSM Rotterdam

Verabschiedung von Seemannspastor Walter Köhler in Rotterdam

Nach insgesamt 27 Jahren beendete Seemannspastor Walter Köhler zum 30. Sept. 2018 seinen Dienst bei der Deutschen Seemannsmission (DSM). 

In den vergangenen 11 Jahren hat er zusammen mit den Freiwilligen deutsche und internationale Seeleute im Rotterdamer Hafen betreut, die fernab von ihren Angehörigen mit dem Schiff auf den Weltmeeren unterwegs sind.
Neben dem Kontakt zur Deutschen Evangelischen Gemeinde Rotterdam pflegte er die ökumenischen Beziehungen zu den anderen Missionen und Seemannskirchen, welche im Rotterdamer Hafen aktiv sind. Er war auch von Anfang an bei der Gründung vom „Portwelfare Port of Rotterdam“ beteiligt gewesen, welcher in diesem Jahr die internationale Auszeichnung „Port of the year 2018“ erhielt.

Der gut besuchte Abschieds-Gottesdienst am 9. September in Rotterdam war ein Spiegelbild der langjährigen Arbeit als auch der vielseitigen Beziehungen, die W. Köhler unterhielt.

Neben den Rotterdamer Gemeindegliedern waren Familienangehörige, zahlreiche Gäste von außerhalb, sowie Kolleginnen und Kollegen, ehemalige Freiwillige und Freunde von Walter Köhler angereist, um ihn zu verabschieden.
Die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Frau Pfarrerin Heike Proske entpflichtete
W. Köhler von seinem Dienst und stellte ihn anschließend unter den Segen Gottes.
Mit dabei war bereits der Nachfolger von W. Köhler, Seemannspastor Jan Janssen, welcher die Arbeit in Rotterdam ab 1. Oktober übernimmt, ebenso die beiden Freiwilligen vom neuen Jahrgang.

Günter Wiedemann, der Vorsitzende des Ortskomitees der Deutschen Seemannsmission Rotterdam, übergab an W. Köhler einen selbstgestalteten Bildband mit Fotos von Hafenbesuchen unter dem Titel: „Gott gibt auch im Meer Wege und mitten in den Wellen sichere Fahrt und zeigt dadurch, wie er aus aller Not zu retten vermag“ (Weisheit 14,3). 

Bevor G. Wiedemann das Buffet eröffnete, bedankte er sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit zum Gelingen dieser Abschieds-Feier beigetragen haben.

DSM Rotterdam, Foto und Text
   
 

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Kleiner Begleiter

Am vergangenen Donnerstag, den 4. Oktober jährte es sich zum 61. Mal, dass der erste „Spunitk“ 1957 ins All geschossen wurde. „Kleiner Begleiter“ wurde der Satellit genannt. Gemessen an der Größe unseres blauen Planeten war er wirklich ein kleiner Begleiter. Hin und wieder denke ich bei mir, wie sinnvoll und wohltuend es doch ist, kleine Begleiter um uns zu haben. Sie geben auf uns Acht und senden eindeutige Signale aus, wenn wir uns in Gefahr begeben oder auch wenn wir unser Handeln nochmals durchdenken sollten. Aber auch in Situationen in denen, auch ohne unser Zutun, nicht alles ganz rund läuft sind sie da und begleiten uns. So ist es auch wohl in diesem Jahr mit der Ernte. Die einen blicken besorgt auf das eingefahrene Ergebnis und die anderen freuen sich über den Ertrag. Existenzbedrohend ist es für die einen, und ein Zuwachs für die anderen. In beiden Situationen sich begleitet zu wissen, das sichere Gefühl zu haben getragen zu sein, kann Hoffnung auf bessere Zeiten auslösen und Dankbarkeit für das Erreichte. In diesem Sinne glaube ich Gott als den „Begleiter“ als die Quelle der Hoffnung und Dankbarkeit. Mögen sich so alle in dem Wort zur kommenden Woche aus Psalm 145, die mit dem Erntedankfest am Sonntag beginnt, hoffungsvoll und dankbar begleitet wissen: „Alle schauern erwartungsvoll zu dir und du gibst ihnen zur rechten Zeit zu essen“

Seemannsdiakon Folkert Janssen, Rostock
 
Ein weiteres Risiko bei unbehandelter Venenerkrankung ist die Lungenembolie, bei der die Lungengefäße durch einen Blutpfropf verstopft werden und Varikosis. Daran sterben in Deutschland pro Jahr etwa 30.000 Menschen.

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Deutsche Seemannsmission e.V.
IBAN: DE70 5206 0410 0006 4058 86
BIC: GENODEF1EK1
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Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.

Psalm 38,10 (Einheitsübersetzung)

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Sehnen, Seufzen, ach du meine Güte!
Darüber rede ich eigentlich nicht so gerne. Wenn ich mich nach etwas „sehne“ oder Grund habe zum Seufzen, ist das schließlich meine Sache und geht andere Leute nichts an.

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